Projekt Outdoorküche – Teil 5 – Verfugen & Farbe

Outdoor Kitchen Teil 5

Das Verfugen der Fliesen

Nachdem die letzte Fliese dann geklebt war und alles ausreichend lang trocknen konnte, konnten wir nun mit dem Verfugen beginnen. Geübt haben wir natürlich erstmal in den Unterschränken. Mit Kühlschrank und Co. bestückt würde man dann von unseren Anfangsversuchen nicht mehr viel sehen. 😀

Weiter ging es dann von oben nach unten, beginnend mit der Oberfläche der Ablage, gefolgt von der Stirnseite. Hier sieht man die Stirnseite noch ohne Fugenmaterial.

Und hier ist sie dann mit Fugenmaterial gefüllt. Ist schon beeindruckend, was so ein wenig Fugenmaterial an der Gesamtoptik ausmachen kann.

So ging es dann weiter, mit der Arbeitsfläche, der Stirnseite der Arbeitsfläche und der Aussparung für den Grill, bis dann letzten Endes alle gefliesten Flächen verfugt waren. Für die Stirnseite der Arbeitsfläche hatten wir uns von unten zur Hilfe ein paar Latten befestigt, damit wir dann eine Kante hatten, gegen die wir beim Verfugen arbeiten konnten (sieht man unten, links auf dem folgenden Bild).

Die Farbe

Zwar sollte die Küche am Ende ohnehin eine Holzverkleidung bekommen, aber trotzdem entschlossen wir uns dazu, alle Flächen mit Sockelfarbe zu streichen. Die Farbe tut schließlich nicht nur etwas für die Optik, sondern schützt den Putz darunter vor Umwelteinflüssen. Also wurde fix einmal alles gestrichen. Für die später offenen bzw. nicht mit Schränken bestückten Fächer haben wir helle Farbe passend zu den Fliesen verwendet.

Nachdem die Farbe getrocknet war, bekamen dann alle noch offenen Fugen eine Abdichtung mit Silikon.

Auch das Silikon musste dann natürlich erstmal wieder trocknen.

Das Spülbecken und die Armatur

Die Zwischenzeit konnten wir dann nutzen, um schon einmal das Spülbecken und die Armatur inkl. Warmwasser-Speicher einzubauen. Als Warmwasser-Speicher haben wir uns den AEG Huz 5 Basis (Amazon) bestellt – nicht zu teuer, bekannter Hersteller und eine Frostschutz-Funktion für den Winter. Sollte passen. 😉

Die Armatur und der Warmwasser-Speicher waren zuerst dran, da sich der Einbau später mit dem eingelassenen Spülbecken natürlich etwas schwieriger gestaltet hätte. Ab dann ist es im Schrank nämlich deutlich enger und dunkler.

Für den späteren Anschluss des Gartenschlauchs haben wir uns einen neuen Wasserhahn weiter vorne montiert, so dass man später nicht immer in den Schrank kriechen muss, um den Schlauch anzuschließen. Zum Schluss durfte dann das Spülbecken auf eine rund um den Ausschnitt gezogene Silikon-Wurst endlich in die Arbeitsfläche.

Nachdem das Becken dann eingesetzt wurde, nur noch das überschüssige Silikon abziehen.

Und dann hieß es wie so oft: Warten… Das Silikon muss trocknen und dann kann es endlich ans Finale gehen.

Weiter geht es hier mit Teil 6 – Das Finale…