Projekt Outdoorküche – Teil 6 – Das Finale

Outdoor Kitchen Teil 6

Das Finale beginnt…

Am kommenden Tag konnte dann endlich das Finale starten. In der Nacht war es bitter kalt, aber zur Feier des Tages ließ sich dann die Sonne blicken und es wurde unter dem Terrassendach dann doch einigermaßen erträglich.

Die Hochzeit

Heute war es dann endlich soweit – die Geräte (allen voran der Grill) durften endlich in ihrer endgültigen Position Platz nehmen. Links neben dem Grill steht der Kühlschrank (IKEA KALLNAT) und auf der Seite rechts neben dem Grill haben wir einen 60cm Küchen-Einbauschrank (IKEA METOD, 60cm Unterschrank) reingestellt. Der IKEA-Korpus bietet einfach die ideale Basis für eine preisgünstige und flexible Innenausstattung.

Auch wenn der Korpus nicht für den Außenbereich gedacht ist, so sollte er dennoch eine Weile halten. Er bekommt keine Feuchtigkeit ab und selbst wenn er in 10 Jahren dann irgendwann einmal auseinander fallen sollte, dann ist es wahrscheinlich kein Problem, einen neuen Korpus bei IKEA zu bekommen. Das Spülbecken hatten wir übrigens über Nacht mit dem gefüllten Wasserkanister (der später auch zum Auffangen des Schmutzwassers dienen soll) beschwert. So langsam nimmt alles Form an.

Die Holzverkleidung

Die Bretter für die Holzverkleidung lagen schon in der Garage bereit, wurden nun einzeln ausgemessen und mit Stich- bzw. Kappsäge zugeschnitten. Die Befestigung erfolgte dann direkt mit speziellen Dübeln in die Porenbeton-Wände (fischer DUOPOWER – Amazon). Warum erwähne ich das? Nun, ich habe es vorher mit normalen 08:15 Dübeln versucht und das war nix. 😕

Angefangen haben wir unten mit der Verkleidung des Sockels.

Danach haben wir uns dann rechts von der Außenseite Brett für Brett vorgearbeitet. Das ging zu zweit relativ flott. Immer Messen, Sägen, Bohren und dann Festschrauben.

Den IKEA-Einbauschrank haben wir zuerst ausgerichtet und fixiert. Anschließend konnten wir die Bretter dann praktisch nahtlos an dessen Front festschrauben.

Zur Verkleidung der Aussparung für die Gasflasche habe wir ein paar Bretter mit 1cm Abstand zueinander auf zwei Querleisten montiert. Das Ganze kann dann mit vier Magnetschnappern (Amazon) vor dem Fach fixiert werden. Durch die Schlitze zwischen denn Brettern ist eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet und evtl. austretendes Flüssiggas kann sich nicht im Schrankfach sammeln. Zudem ist die Verkleidung mit den Schnappern im Ernstfall schnell entfernt und der Zugriff auf das Gasflaschen-Ventil ist frei. Für die Kühlschranktür haben wir eine dünne Holzplatte als Front verwendet, auf die dann die Bretter geschraubt wurden.

Zu guter Letzt musste dann nur noch für den Hohlraum unter dem Spülbecken eine Tür gebaut werden. Scharniere dafür hatte ich mir ebenfalls bei IKEA besorgt (IKEA UTRUSTA), da der Preis einfach unschlagbar ist. Da kann kein Baumarkt mithalten. Für die Scharniere benötigt man nur einen entsprechenden 35mm-Forstner-Bohrer (Amazon) um die Löcher in die Tür zu bohren. Eine passende Bohrschablone dafür habe ich HIER gefunden.

Die einzelnen Bretter wurden dann mit verwindungssteifen Stahl-U-Profilen zu einer Tür zusammengeschraubt und dann mit den Scharnieren über ein Zwischenbrett am Porenbeton befestigt. Hört sich irgendwie voll kompliziert an, aber auf dem Bild sieht man, was ich meine. 🙂

Das Finish

Jetzt wurde das gesamte Holz noch mit einer UV-Schutzlasur gestrichen und nachdem dann als Abschluss noch die Lampe auf die Ablage montiert war, endete dann auch das Finale des Projektes Outdoorküche. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. 🙂

Folgend noch ein paar Eindrücke der fertigen Outdoorküche, denn Bilder sagen mehr als Worte.

ENDE

Wie alles begann…