Das perfekte Tsatsiki

Gutes kann so einfach sein!

Tsatsiki, Tzatziki oder Zaziki?

Ist eigentlich egal – Hauptsache lecker! „Tsatsiki“ ist die offizielle deutsche Schreibweise. Viele kennen Tsatsiki leider nur als Fertigprodukt aus dem Joghurtregal im Supermarkt. Selbst die ein oder andere Gyros- oder Dönerbude greift (leider) gerne noch auf Fertigware aus dem Großmarkt zurück. Dabei sollten gerade die den Unterschied kennen! Tsatsiki kann so unfassbar lecker sein, dass man es fast schon pur löffeln möchte! Und ich zeig euch hier, wie ihr genau so ein Tsatsiki zaubert. 😉

Zutaten

  • 500g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 1 Salatgurke
  • 3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 2 TL Salz & etwas Pfeffer

Tsatsiki selber machen

Mehr braucht es tatsächlich nicht! Zwar kann man Tsatsiki auch noch mit weiteren Kräutern und Gewürzen (Pfeffer, weißer Pfeffer, Minze, Dill, usw…) verfeinern, aber das perfekte Tsatsiki braucht tatsächlich nicht mehr, als die oben genannten fünf Zutaten. Mit 500g Joghurt reicht die Menge am Ende für ca. 5 Personen als Vorspeise mit Brot serviert.

Übrigens: Es muss absolut kein teurer Joghurt sein. Bei LIDL gibt es sogar den Testsieger der Stiftung Warentest für unter einen Euro für 500g! Das ideale Ausgangsprodukt für das perfekte Tsatsiki!

Zubereitung

Der erste und wahrscheinliche auch wichtigste Schritt ist das Abtropfen des Joghurts, damit er nicht mehr so flüssig ist. Dafür gibt man den Joghurt in ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Sieb und dieses dann wiederum in eine große Schüssel. Das macht man am besten bereits am Vortag. Die Schüssel kommt dann über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag hat sich dann die Molke weitestgehend vom Joghurt getrennt (und ist dann in das Handtuch gezogen und unter das Sieb getropft) und dieser ist richtig schön stichfest geworden – fast wie Frischkäse.

Joghurt im Sieb zur Abtrennung der Molke

Als nächstes wird dann die Salatgurke vorbereitet. Diese einfach schälen, längs halbieren und mit einem Löffel das wässrige Innere mit den Kernen entfernen. Danach wird die Gurke grob in Streifen gerieben. Die geriebene Gurke anschließend in ein Handtuch geben und den gesamten überschüssigen Saft heraus wringen. Bitte spart euch diesen Schritt keinesfalls! Das Wichtigste für das perfekte Tsatsiki ist es nämlich, dass ihr möglichst wenig Wasser im Endprodukt habt. Und genau dafür ist das Auswringen unerlässlich. Die Gurkenstreifen dann auf einen flachen Teller geben und mit dem Salz bestreuen und vermengen.

Den stichfesten Joghurt nun in eine große Schüssel geben, die Knoblauchzehen abziehen und zu dem Joghurt in die Schüssel pressen. Anschließend die Gurkenstreifen dazu geben und alles ordentlich miteinander vermengen.

Und jetzt kommt als Abschluss noch das Olivenöl dazu. Einen Mengenangabe habe ich hier bewusst weggelassen, denn in erster Linie kommt es hier auf die von euch gewünschte Konsistenz an. Soll das Tsatsiki besonders dick und stichfest bleiben, dann gebt einfach wenig Olivenöl dazu. Möchtet ihr es lieber etwas cremiger und eher als Dip, dann kommt entsprechend mehr Olivenöl dazu. In jeden Fall muss das Olivenöl sorgfältig untergerührt werden, bis sich alles miteinander verbunden hat.

Fertig

Am Ende nochmal mit Salz und einem Hauch schwarzem Pfeffer abschmecken und schon ist es fertig – das perfekte Tsatsiki! Ich mag es in dieser Form am liebsten! Wer möchte kann natürlich noch eine besondere Note dazu geben, indem er gehakte Minze oder gehakten Dill dazu gibt. Auch mit weißem statt schwarzen Pfeffer kann man noch etwas anders würzen.

Das perfekte Tsatsiki - fertig zubereitet

TIPP: Richtet das Tsatsiki erst kurz bevor es auf den Tisch kommt an! Wenn es eine Weile steht, dann kann es immer vorkommen, dass sich doch noch ein wenig Wasser oder Öl wieder abtrennt. Deshalb solltet ihr es unmittelbar vor dem Anrichten nochmal ordentlich durchrühren. 😉